07.07.2019

Tele Columbus schließt ersten Bauabschnitt des Glasfasernetzes im Kreis Plön erfolgreich ab

Nach rund 18 Monaten Bauzeit ist der erste und größte Bauabschnitt des Glasfasernetzes im Kreis Plön jetzt fertiggestellt worden. In 21 Gemeinden in der südwestlichen Hälfte des Kreises wurde damit erstmals schnelles Internet mit Bandbreiten von bis zu 1 Gbit/s verfügbar. Die pepcom GmbH, eine Tochtergesellschaft der Tele Columbus AG, bietet die Internet- und Telefonanschlüsse im Glasfasernetz des kommunalen Breitband-Zweckverbands unter der Marke PŸUR an. Das Netz erreicht im Endausbau ab Jahresende 2019 rund 12.000 Haushalte in 46 Gemeinden an der schleswig-holsteinischen Ostseeküste. 

Im ersten Bauabschnitt wurden mehr als 210 Kilometer Glasfasertrasse errichtet, um rund 4.500 Haushalte anzuschließen und mit dem zentralen Verbindungsknotenpunkt in Pohnsdorf zu verbinden. Alle Gebäude der angeschlossenen Haushalte sind dabei direkt mit der leistungsfähigen Glasfasertechnologie angebunden. Somit sind Internetanschlüsse mit bis zu 1.000 Mbit/s möglich; außerdem kann das Netz bei steigendem Datenverkehr jederzeit aufgerüstet werden, ohne dass weitere Tiefbauarbeiten nötig sind. Für Privatkunden mit geringerem Bandbreitenbedarf stellt PŸUR preisgünstige Internet-Tarife mit Datenraten von 60 Mbit/s oder 120 Mbit/s bereit. Ein Telefonanschluss mit kostenlosen Gesprächen in das deutsche Festnetz ist dabei bereits enthalten. 

Mehr als 1000 Haushalte im ersten Bauabschnitt hat die neuen leistungsfähigen Anschlüsse bereits in Benutzung, die übrigen Kunden werden jeweils freigeschaltet, sobald der ONT/Medienkonverter installiert und die Portierung des Anschlusses vollzogen wurde. In den übrigen Teilabschnitten geht die Errichtung in großen Schritten voran: Die Tiefbauarbeiten im öffentlichen Straßenraum sind im zweiten Teilabschnitt fast abgeschlossen und im dritten und vierten Abschnitt in vollem Gange. Bis Jahresende soll die Errichtung des Netzes im gesamten Zweckverbandsgebiet größtenteils abgeschlossen sein, so dass spätestens im 1. Quartal 2020 sämtliche Kunden das schnelle Netz nutzen könnten.