KI-Readiness - Praxisleitfaden für den Mittelstand.

Wie messe ich KI-Bereitschaft im Unternehmen?
Um herauszufinden, ob der Mittelstand in der Mitte des Landes bereit ist für KI, hat Björn Seidel, Produktmanager bei PŸUR Business gemeinsam mit seiner Arbeitsgruppe über mehrere Monate Forschungs- und Praxisarbeit betrieben. Das Ergebnis: Der KI-Readiness-Check, der Unternehmen als Fahrplan für den Einsatz von KI dienen soll. KI‑Readiness bedeutet so viel wie die Bereitschaft für KI und wird zunehmend zum Wettbewerbsfaktor – sie entscheidet, ob Unternehmen ihre Produktivität sichern und KI sinnvoll nutzen können. Hier spricht Björn Seidel über seine Erkenntnisse und das Ergebnis der Arbeitsgruppe:
KI ist doch längst im Unternehmensalltag angekommen? Warum sind die Unternehmen noch nicht KI-ready?
"Der Impuls zum Thema kam ursprünglich aus dem Innovationsforum des Cluster IT Mitteldeutschland. Bei einem Beitrag von Prof. Dr. Mathias Walther von der TH Wildau zeigte sich zunehmend, wie groß die Kluft zwischen technologischem Anspruch und realer Umsetzung in vielen Unternehmen noch ist. So steht bei einem Großteil der Einsatz von KI auf der To-Do-Liste, aber sie fühlen sich noch nicht bereit für die Umsetzung. Und das ist genau der Punkt. KI-Readiness bedeutet nicht, sofort große KI-Projekte zu starten. Es geht darum, systematisch zu prüfen: Haben wir die richtigen Daten? Die passenden Kompetenzen? Die nötige Infrastruktur? Die Zeit, KI richtig einzuführen? Unternehmen, die diese Grundlagen schaffen, können KI schrittweise und mit überschaubarem Risiko nutzen."
Welche Schwerpunkte wurden in der Studie betrachtet?
"Wir haben uns mit mehreren Fragen und Herausforderungen, die speziell den Mittelstand betreffen, auseinandergesetzt:
Welche Muster und Herausforderungen sehen wir in der Region?
Wie ist der Erfahrungsstand der Mitarbeitenden mit KI?
Wie können Unternehmen – unabhängig vom Digitalisierungsgrad – profitieren?
Was hilft den KMUs in Mitteldeutschland in Hinblick auf KI?
Was bedeutet KI‑Readiness praktisch, welche nächsten Schritte sind realistisch und verschaffen schnelle Ergebnisse?
Ergebnis der Studie ist ein KI-Readiness-Leitfaden. Wie hilft mir dieser konkret?
"Bei der Arbeit bemerkten wir, dass es zwar Förderungen und Angebote gibt, aber keine Anleitung, wo man steht, startet und was man braucht. Es geht unter anderem darum, den KI-Reifegrad zu bestimmen. Dieser ist der Kompass für eine realistische Planung und effiziente Ressourcennutzung. Ein 5-Stufen-Modell hilft dabei, anhand verschiedener Fragestellungen für fünf zentrale Bereiche, die man parallel entwickeln sollte, zu erkennen, wie gut das eigene Unternehmen auf den KI-Einsatz vorbereitet ist. Außerdem wird auf den rechtlichen Aspekt eingegangen, denn hier herrscht bei vielen Unternehmen die größte Unsicherheit. Am Ende wartet ein Fahrplan mit konkreten Handlungsempfehlungen und den nächsten Schritten für den Leser."
Der Leitfaden versteht sich als praxisnaher Wegweiser für kleine und mittelständische Unternehmen, die sich orientieren und erste konkrete Schritte gehen möchten, unabhängig vom aktuellen Digitalisierungsgrad. Hier können Sie diesen kostenfrei herunterladen: KI-Readiness-Leitfaden
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