TÜViT Zertifizierung macht aufwendige Audits unnötig

Rechenzentrum Leipzig (RZW) erhält Nachweis für die Erfüllung deutscher und europäischer Sicherheits-Standards

 

Ein Rechenzentrum muss sicher sein, soviel ist sicher. Aber wie können Unternehmen sicher sein, bei der Auswahl des Rechenzentrums alles richtigzumachen? Welche Kriterien und Bedingungen müssen erfüllt werden, um dem aktuellen Stand der Technik zu entsprechen und einen zuverlässigen Schutz der Daten zu gewährleisten?

Um hier die nötige Transparenz zu vermitteln, gelten verschiedene Zertifizierungen.  Für Rechenzentrumsbetreiber und Anbieter von Cloud-Infrastrukturen dienen diese dazu, dem Endkunden zu zeigen, dass die Anlagen nach genormten Prozessen betrieben werden und ein besonderer Schutz gewährleistet werden kann. Zwei dieser Normen sind die „TSI.STANDARD V4.2 Level 3“ und „EN 50600 Verfügbarkeitsklasse 3“ der TÜV Informationstechnik GmbH.

Während TÜV Level 3 eine in Deutschland etablierte Richtlinie ist, hat die EN 50600 europaweite Gültigkeit. Beide bestätigen einen besonders hohen Schutzbedarf und eine hohe Verfügbarkeit nach dem Trusted Site Infrastructure Kriterienkatalog.

Nach ausgiebigen Prüfungen bescheinigt der TÜV im April 2021 dem neuen PŸUR Business Datacenter in Leipzig gleich beide Standards und die Erfüllung aller Zusatzanforderungen in der aktuellen Fassung. Das Rechenzentrum Leipzig West verbindet damit modernste Technik und optimale Energieeffizienz mit TÜVIT-geprüfter Datensicherheit. Um diesen Sicherheitsstandard zu erreichen, muss sichergestellt werden, dass alle aktiven Komponenten in der Versorgung mehrfach und somit ausfallsicher vorhanden sind. Weitere Kriterien sind eine erhöhte Einbruchsicherheit, eine Absicherung der Versorgungstrassen, ein hohes Maß an Brandsicherheit durch geeignete Löschanlagen und eine lückenlose Überwachung aller Betriebszustände.

Die Anforderungen an das Schutzniveau 3 wurden bereits beim Bau des Rechenzentrums berücksichtigt und schon seit Inbetriebnahme erfüllt.

Darauf können sich PŸUR Business Kunden verlassen.

Die Transparenz in Sachen Sicherheit und Datenschutz schafft Vertrauen auf Kundenseite und eine solide Basis für eine langfristige Zusammenarbeit. „Mit den abgeschlossenen Zertifizierungen können wir unseren Kunden verbindlich nachweisen, dass unser Rechenzentrum all diese Normen erfüllt. Für viele Unternehmen sind die Anforderungen aus diesen Zertifizierungen Voraussetzung, die ein Datacenter erfüllen muss.“, weiß Stephan Meißner, Head of Cloud Services / CISO bei PŸUR. „Mit den Zertifikaten entfallen zeitaufwendige Security-Audits und unsere Kunden haben sofort einen Beleg für die Sicherheit Ihrer Daten.“ Dies ist vor allem für Unternehmen aus kritischen Bereichen, wie Banken, Behörden oder Krankenhäuser wichtig, die besonders hohe Ansprüche an ein Datacenter stellen.

Aber auch ohne Zertifikate kann das RZW punkten. Der hochmoderne Bau im Leipziger Westen überzeugt durch zukunftsweisende technische und bauliche Voraussetzungen:

  • Verbesserte Effizienz durch moderne Klimatechnik
  • Hohe Betriebssicherheit aufgrund moderner "Haustechnik" (Schaltgeräte, Steuerungstechnik)
  • Erweiterungspotential durch neue Bauabschnitte
  • Entfall der Sauerstoffreduzierung und der damit verbundenen Einschränkungen
  • Hochmoderne Netztopologie
  • Möglichkeit eines ausgelagerten Kernbereichs in zwei redundante MMRs (Meet-Me-Rooms)
  • Verbesserte Redundanz durch räumliche Trennung der MMRs
  • Ausschließlich Glasfaser zu den MMRs

Neben dem RZW ist PŸUR Business ebenfalls Betreiber eines Rechenzentrums in Berlin. Auch hier werden alle sicherheitsrelevanten Anforderungen nach DIN EN 50600 und TSI.STANDARD V4.2 Level 3 erfüllt.

Zertifiziert nach höchstem Standard.