Smarthome Apps: Junge Frau hat von unterwegs Zugriff auf Ihr intelligentes Zuhause.

Smarthome Apps: Welche Sie wirklich brauchen

Die Auswahl an Smarthome-Apps ist ungefähr so groß wie die an Smarthome-Geräten: riesig. Wir führen Sie durch den Dschungel des digitalen Angebots und stellen Ihnen die wichtigsten Apps vor.  

Das Smarthome soll unser Leben leichter machen und bietet somit einige Vorteile. Um Ihre Smarthome-Geräte zentral steuern zu können, gibt es eine Vielzahl an Apps, die Sie auf Ihr Smartphone, Tablet oder Ihren Laptop laden können. Allerdings ist das Angebot eher unübersichtlich – und nicht jede App kann auf alle Geräte jedes Herstellers zugreifen. Wir geben Ihnen einen Überblick über Smarthome-Apps und erklären, wie diese funktionieren.  

Haussteuerungs-Apps: Möglichkeiten und Hindernisse

Über die Haussteuerungs-Apps können Sie theoretisch Ihre Smarthome-Geräte mit Ihrem Tablet oder Mobiltelefon verbinden. Erstes Hindernis bei der Suche nach der richtigen Smarthome-App: Jeder Hersteller von Smarthome-Endgeräten und -produkten bringt seine eigene App mit, und oft können Sie die Geräte verschiedener Hersteller nicht miteinander verbinden. Mit Geräten aus derselben Produktfamilie arbeiten die jeweiligen Apps sehr gut zusammen. Wenn diese mit Geräten anderer Hersteller kooperieren sollen, sieht das oft eher mau aus. Beispiel: Die Smarthome-App für Android funktioniert nicht gut mit Geräten von Apple – und umgekehrt. Das heiß für Sie als Smarthome-Nutzer: Sie haben zwar zahlreiche Möglichkeiten, Ihr Heim digital zu steuern und zu überwachen, müssten sich aber – wenn Sie nur die Apps des jeweiligen Herstellers nutzen – so einige Apps herunterladen. Abhilfe schaffen da die „Smarthome-Apps für alles“

Smarthome-Apps für Android und iOS: Vor- und Nachteile

Die Vorteile, wenn Sie nur eine einzige Haussteuerungs-App nutzen, sind die Folgenden: 

  • Eine zentrale Bedienoberfläche steuert Ihr Smarthome.
  • Sie können Abläufe gestalten, an denen mehrere Geräte beteiligt sind. Beispiel: Wenn Sie die Haustür öffnen, geht im Wohnzimmer automatisch das Licht an und die Anlage spielt Ihre Lieblingsmusik. 
  • Geräte verschiedener Hersteller können zusammengeschaltet und bedient werden (hier gibt es allerdings noch Ausnahmen). Beispielsweise haben sie smarte Lampen unterschiedlicher Anbieter und können diese nun per App miteinander verbinden.
  • Die Ausrüstung zum Steuern von Lampen, Türschlössern oder Anlagen können Sie sich selbst zusammenstellen, da Sie alle Geräte auch von der App aus ansteuern können. 

Die Nachteile: 

  • Das Angebot an Geräten und Hardware ist riesengroß und es existiert noch kein einheitlicher Standard, was die Vernetzung der Smarthome-Geräte betrifft.
  • Es können nicht alle Smarthome-Apps mit jeder Anwendung auf dem Markt kommunizieren. Welche Geräte oder Hersteller für die einzelnen Apps geeignet sind, erfahren Sie jeweils auf der Webseite der Anbieter oder im Playstore beziehungsweise Appstore.

Diese Smarthome-Apps für Android-Geräte haben gute Bewertungen

  • AnyMote: Sieht aus wie eine Fernbedienung auf dem Handy und kann theoretisch bis zu 900.000 Geräte miteinander verbinden. Die App nutzt Infrarotsignale, über die auch die Geräte im Smarthome verfügen müssen, damit sie funktioniert. Es gibt sie kostenlos für auch für iOS.
  • Google Home: Ist aufgebaut wie eine Fernbedienung und mit über 5.000 Smart Home-Geräten von über 400 beliebten Marken kompatibel. Sie ist kostenlos im Play Store und im Appstore erhältlich.
  • SmartThings: Ist für Samsung Handys optimiert, bietet einen eigenen SmartThings Hub und funktioniert limitiert auch für iOS. Sie ist kostenlos.
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