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Smarthome nachrüsten: So geht’s 

Aus einem Neubau lässt sich schnell und unkompliziert ein intelligentes Zuhause machen. Aber wie sieht es aus, wenn Sie Ihre Mietwohnung oder Ihr eigenes, älteres Haus zum Smarthome nachrüsten wollen? Wie es geht und worauf Sie achten sollten. 

Frau schaut auf Smartphone

Das Nachrüsten Ihres Zuhauses zum Smarthome muss gar nicht teuer oder kompliziert sein. Natürlich gibt es bei einer Haussanierung oder einer Nachrüstung ohne große Umbauten einiges zu beachten – in einem Neubau können Sie freier agieren, wenn Sie von Anfang an auf Smarthome-Technik setzen. 

Smarthome nachrüsten: Darauf müssen Sie achten

  • Setzen Sie vor allem auf drahtlose Komponenten, damit Sie möglichst keine neuen Kabel legen oder sogar verputzen müssen.
  • Nutzen Sie einen Smartphone-Hub für die Bedienung und steuern Sie diesen per App vom Smartphone oder Tablet aus. Er stellt die Verbindung zum heimischen WLAN-Router und zum Internet her.
  • Praktisch: Wandtaster zur Bedienung von Lampen oder Rollläden müssen Sie beim Smarthome nachrüsten nicht unter dem Putz installieren. Es gibt auch Funktaster zum Aufkleben.  Weitere Steuerungsmöglichkeiten sind Sprachassistent oder App.
  • Das Nachrüsten ist möglich bei: Multimedia, Sicherheit, Beleuchtung und sogar der Heizung.

Smarthome-Kosten für Selbermacher und Handwerker

  • Viele Erweiterungen und Ergänzungen in den eigenen vier Wänden können Sie mit etwas handwerklichem Geschick und technischem Verständnis selbst machen.
  • Für Anfänger gibt es bei vielen Herstellern sogar Smarthome-Starterpakete. Diese kosten meist um die 200 Euro und bestehen aus einem Steuerungsportal, einer Funkzentrale sowie mindestens einem Smarthome-Gerät.
  • Wenn Sie Ihre gesamte Wohnung smart umrüsten wollen, müssen Sie tiefer in die Tasche greifen. Sie können aber auch nach und nach aufs Smarthome nachrüsten.
  • Die Installation der Geräte ist oft unkompliziert. Vor allem, wenn diese mit Funk verbunden sind. Mehr Informationen erhalten Sie in unserem Artikel „Smarthome Geräte: Alle Möglichkeiten für Ihr intelligentes Zuhause“.
  • Als Einsteiger sollten Sie sich vor dem Kauf im Fachhandel über die Kompatibilität von Smarthome-Geräten via Kabel und Funk informieren. 
  • Wenn Sie im Smart-Home viele Geräte per WLAN miteinander vernetzten möchten, ist eine starke Internetverbindung Voraussetzung. Kabel-Internet bietet hohe Geschwindigkeiten bis zu 400 Mbit/s und eine stabile Verbindung. Informieren Sie sich hier zu den Internet-Tarifen von PŸUR!
  • Wenn Sie zur Miete wohnen, gelten beim Smarthome-Nachrüsten übrigens dieselben Regeln wie für andere Einbauten: Wird mit der Smarthome-Installation in die Bausubstanz eingegriffen, ist die Erlaubnis des Vermieters einzuholen. 

Smarthome-Oberfläche: Die richtige Auswahl

Die Anzahl der Anbieter, die Smarthome-Geräte verkaufen, ist schier unendlich. Es gibt konkurrierende Systeme und Standards. Bevor Sie also Ihre Wohnung vernetzen, sollten Sie sich daher genau überlegen, welche Funktionen Sie wie steuern möchten. Wie die Smarthome-Steuerung funktioniert, erfahren Sie hier. Am einfachsten ist es natürlich, wenn Sie ein Komplettpaket eines einzigen Anbieters nehmen. Das bedeutet, dass Sie alle Bestandteile Ihres Smarthomes, inklusive der Steuerungszentrale sowie aller Smarthome-Geräte, von einem Hersteller auswählen. Der Nachteil: Sie müssen sich darauf verlassen, dass dieses System eine angenehm zu bedienende Smarthome-Oberfläche bietet und dass alle Funktionen und Produkte stetig erweitert und auf dem neuesten Stand gehalten werden. 

Ursprünglich veröffentlicht am 23. April 2019, aktualisiert am 11. Juni 2019.

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